Junger Römer mit der goldenen Kugel

In dem engen Raum, der die beiden Zwillingstempel in Glanum trennt, wurde ein Fragment eines Gesimses entdeckt, das die Statue aus weißem Marmor (Höhe 0,81 m) eines jungen Mannes in einer Toga bedeckte.

Der Anhänger in Form einer „Kugel“ aus Gold (für die Wohlhabenden) oder aus Leder (für die Armen) ist mit Glücksbringern gefüllt, um die bösen Geister fernzuhalten), den er um seinen Hals trägt, zeigt uns, dass es sich um ein römisches Kind handelt, das niemand angreifen durfte, ohne mit der Justiz in Konflikt zu geraten

 

Légende : statue d'un jeune homme en toge qui porte la bulle à son cou 

 

Dieses Werk aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. zeigt die enge Verbindung der Eltern mit ihrem Kind auf, denn eine solche Statue einer jungen Person kostete bereits zur damaligen Zeit ein Vermögen.

Der Kopf und die Hände fehlen, da sie nicht in einem Stück mit dem Rumpf gefertigt waren. Der Stil entspricht der Epoche von Augustus. Dieses Werk ist sicherlich eine offizielle Statue eines Angehörigen des ersten Konsuls der kaiserlichen Familie.

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